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Regenerative Medizin

Bereiche der regenerativen Medizin werden immer häufiger auch in der Veterinärmedizin eingesetzt. Der Vorteil liegt in der Anwendung von körpereigenen Wirkstoffen, wodurch diese Behandlungen sich durch eine sehr gute Verträglichkeit auszeichnen. In unserer Praxis bieten folgende Therapien an:

 

 

IRAP® – Das Original

Bei akuten und chronischen Gelenks-, Sehnen- oder Rückenerkrankungen kann die alternative, wirkungsstarke und bewährte IRAP®-Therapie über im Blut produzierte Zytokine und Wachstumsfaktoren in den Entzündungsprozess eingreifen. Über eine kompetitive Hemmung von Interleukin-1, welches bei entzündlichen Reaktionen und Knorpeldegeneration eine Hauptrolle spielt, wird in den Entzündungsprozess nachhaltig eingegriffen. Die Entzündung wird gehemmt, die Schmerzen reduziert und der degenerative Abbauprozess des Knorpels oder des Gewebes wird unterbrochen und zum Teil kommt es zur Regeneration.

Diese Therapie ist als Orthokin-Therapie in der Humanmedizin seit 1998 etabliert und wird bei Pferden auch schon seit 2005 erfolgreich eingesetzt. Auch bei Hunden kann diese Therapie bei chronischen und akuten Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt werden und langfristig eine Reduzierung oder sogar ein Verzicht von Schmerzmitteln erreichen.

Anwendungsgebiete der IRAP®-Therapie:

  • Chronische Arthitiden
  • Postoperative Behandlung nach Gelenksoperationen
  • Akute Gelenksentzündung mit synovialem Erguß
  • Sehnenschäden (akut/chronisch)
  • Infiltrationstherapie bei Rückenschmerzen
  • HWS-Syndrom (Facettengelenksinjektion)

 

 

PRP - Platelet Rich Plasma

Verletzungen an Sehnen und Bändern heilen oft nur sehr langsam und nicht immer vollständig. PRP enthält hohe Konzentrationen körpereigener aktivierter Thrombozyten, aus denen entzündungshemmende Zytokine und regenerationsfördernde Wachstumsfaktoren (PDGF, TGF, EGF, ILGF, VEGF, bFGF) freigesetzt werden, die für die Heilung der erkrankten Strukturen wesentlich sind. Die zeitnahe Wirkung ist schmerzstillend, entzündungshemmend und abschwellend. Langfristig kommt es zu einer Verbesserung der Qualität des neuen Fasergewebes und auch zu einer Verkürzung der Rekonvaleszenzzeit.

E-PET (Equine Platelet Enhancement Therapy)

Das PRP wird direkt aus dem Blut des Patienten gewonnen (autologes Plasma), wodurch es bei dieser Therapie nicht zu unerwünschten Nebenwirkungen kommt. Das E-PET System ermöglicht die Herstellung von PRP direkt vor Ort im Stall. Innerhalb von 20 Minuten kann das Plasma hergestellt und unter Ultraschallkontrolle in die Sehne appliziert werden.

 

 

 

Sorgfältige Diagnostik ist auch bei dieser Art von Therapie unerlässlich. In unserer Praxis wird eine ausführliche Lahmheitsuntersuchung vorgenommen. Notwendige bildgebende Verfahren wie Röntgen und Ultraschall werden bei uns angefertigt oder können vom Haustierarzt mitgebracht werden. Für weiterführende Diagnostik wie CT oder MRT überweisen wir in spezialisierte Kliniken. Nur eine präzise Diagnose ermöglicht eine individuelle Therapie und eine erfolgreiche Behandlung. Unter Umständen kann es notwendig sein diese Behandlungen mit anderen Therapien zu kombinieren.